3/30/2005

Zwischenbericht

Das Zweite ist stiller geworden, dafür greifen andere Medien das Thema auf. Zeit-Journalisten Kerstin Kohlenberg portraitiert in ihrem Artikel "Schlachten in der Cyberwelt" einfühlsam die beiden Spieler David und Maurice, während der Kommunikationswissenschaftler Nikolaos Kyriakidis als Ergebnis seiner Studie "Fun, Anyone!?" zu dem Schluss kommt, das man entspannter mit Computerspielen umgehen sollte.

Das Hauptproblem in Bezug auf die Zockerei dürfte im mangelnden Verständnis der Elterngenartion für ihre Kinder liegen. Das stellt auch Stern-Kolumnist Carsten Scheibe fest, in dem er sich sehr amüsant mit dem Thema auseinandersetzt.

Eine sehr gute Antwort auf die Frage, warum das Thema Spielen fast immer nur Negativsschlagzeilen macht, lieferte der britische Wissenschaftler Mark Grifffiths schon vor zwei Jahren. In einer von ihm durchgeführten Studie über Online-Gaming schreibt er, dass sich die Majorität der durchgeführten Untersuchungen im Bereich Computerspiele bisher auf die negativen Aspekte, wie exzessives Spielen, Spielsucht und die Auswirkungen von gewalttätigen Spielen auf das Verhalten bezieht. Außer Kyriakidis scheint sich keiner diese Worte zu Herzen genommen zu haben...